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Asbestsanierung &
Asbestentsorgung in NRW

Bevor Sie bohren, bohren wir nach — dem Befund.

Gesundheitsschädliches Asbest schlummert noch immer in vielen älteren Gebäuden – oft unsichtbar versteckt in Fliesenklebern, Dachplatten, Bodenbelägen oder Rohrisolierungen. Seit dem 31. Oktober 1993 sind Herstellung und Verwendung von Asbest in Deutschland verboten. Vor Bau-, Sanierungs- oder Abbrucharbeiten muss deshalb geklärt werden, ob asbesthaltige Materialien vorhanden sind. VEST-ASBEST übernimmt die fachgerechte Erkundung, Sanierung und Entsorgung. Unsere Einsatzschwerpunkte liegen im Ruhrgebiet, Rheinland und Münsterland.

Schnell-Einschätzung

Wann wurde das Gebäude gebaut?

1975 Asbestverbot: 1993
Mittleres Risiko

Bauteile aus dieser Zeit enthalten häufig noch Asbestprodukte, besonders in Dach, Boden und Technik. Eine Materialprobe schafft Klarheit.

Unverbindliche Orientierung, ersetzt keine Materialanalyse.
Materialien im Fokus

Risikomaterialien

Vier Bauteilgruppen, in denen wir am häufigsten fündig werden. Wählen Sie eine aus, um typisches Baujahr und Risiko zu sehen.

Dach & Fassade

Typisches Baujahr: 1960 – 1990

Asbesthaltige Welleternit- und Flachplatten aus Asbestzement. Im intakten Zustand meist unbedenklich — kritisch wird es erst bei Bohren, Sägen oder Bruch.

Risiko intakt
Gering
Risiko bei Bearbeitung
Hoch
Typisches Produkt
Welleternit

Böden & Kleber

Typisches Baujahr: 1960 – 1985

Vinyl-Fliesen ("Floor-Flex") und deren Bitumenkleber enthalten häufig Asbest. Beim Entfernen alter Böden werden Fasern leicht freigesetzt.

Risiko intakt
Gering
Risiko bei Entfernung
Hoch
Typisches Produkt
Floor-Flex-Fliesen

Rohrleitungen & Technik

Typisches Baujahr: bis 1980

Rohrisolierungen in Heizungskellern und Technikräumen. Beschädigte Dämmung setzt Fasern direkt in die Raumluft frei — hier gilt besondere Vorsicht.

Risiko bei Beschädigung
Hoch
Häufiger Ort
Heizungskeller
Typisches Produkt
Spritzasbest-Dämmung

Putz & Spachtel

Typisches Baujahr: 1960 – 1990

Asbesthaltige Spachtelmassen unter Tapeten oder Fliesen. Unauffällig im Alltag, aber riskant bei jeder Renovierung mit Bohren oder Schleifen.

Risiko intakt
Gering
Risiko bei Renovierung
Hoch
Typisches Produkt
Spachtelmasse
Ablauf

Asbestsanierung: Der Ablauf in sechs Schritten

Klicken Sie sich durch den Sanierungsprozess — von der ersten Vermutung bis zum Freigabeprotokoll.

01

Erstbegehung & Beratung

Kostenloser Vor-Ort-Termin: Wir prüfen die Bausubstanz, nehmen Proben verdächtiger Materialien und geben eine erste Einschätzung.

Verdacht
02

Laboranalyse & Gefährdungsbeurteilung

Ein akkreditiertes Labor bestätigt den Befund. Wir erstellen die Gefährdungsbeurteilung und legen die Schutzstufe fest.

Verdacht
03

Anzeige & Sanierungsplan

Anmeldung bei der zuständigen Behörde, Erstellung des Arbeits- und Entsorgungskonzepts inklusive Terminplanung.

Wird eingedämmt
04

Absicherung & Einhausung

Staubdichte Schleusen, Unterdruckhaltung und Absperrung der Zone — bevor ein einziges Bauteil bewegt wird.

Kontrolliert
05

Fachgerechte Entfernung

Rückbau durch zertifiziertes Fachpersonal mit Schutzausrüstung, kontinuierlicher Luftüberwachung und Nassverfahren.

Kontrolliert
06

Entsorgung & Freimessung

Verpackung, zugelassener Deponietransport und unabhängige Raumluftmessung — Sie erhalten das Freigabeprotokoll.

Freigabe
Warum Vest-Asbest?

Sicherheit durch Fachkompetenz

Fachlich geschult

Qualifiziertes Personal

Unser gesamtes Personal im Bereich der Asbestsanierung ist fachlich geschult und nachweislich nach TRGS 519 sachkundig.

Schwarz auf weiß

Lückenlose Dokumentation

Von der Probenahme bis zum Entsorgungsnachweis wird jeder Schritt der Asbestsanierung schriftlich dokumentiert.

Extern geprüft

Unabhängige Freimessung

Die abschließende Raumluftmessung zur Feststellung der Asbestfreiheit erfolgt durch ein externes, akkreditiertes Institut.

Moderne Technik

Emissionsarmes BT 40-Fräsverfahren

Wir entfernen asbesthaltige Kleber mit dem modernen BT 40-Verfahren nach TRGS 519. Häufig kann so eine Luftfreimessung entfallen. Das spart Zeit und Kosten.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Asbestsanierung

Eine Pflicht besteht meist erst bei Renovierung, Verkauf oder sichtbarer Beschädigung von Bauteilen vor 1993. Bei Gebäuden aus dieser Zeit empfehlen wir eine Prüfung vor jedem Eingriff in Wände, Böden oder Dach.

Die Erstbegehung inklusive erster Einschätzung ist bei uns kostenlos. Die Kosten für Materialanalyse und Asbestsanierung richten sich nach Umfang und Aufwand des jeweiligen Projekts. Wir erstellen Ihnen einen Kostenvoranschlag.

Ein einzelner Raum ist häufig innerhalb weniger Tage saniert. Größere Objekte mit Einhausung und Freimessung planen wir individuell. Sie erhalten vorab einen verbindlichen Zeitplan.

In vielen Fällen ja, da die Sanierungszone staubdicht abgeschottet wird. Bei größeren Eingriffen besprechen wir mit Ihnen im Vorfeld, ob und wie lange eine vorübergehende Auslagerung sinnvoll ist.

Die Kosten der Asbestentsorgung werden transparent im Angebot ausgewiesen. Dazu gehören – je nach Auftrag – die fachgerechte Verpackung, der Transport und die Entsorgung des asbesthaltigen Materials.

Asbest lässt sich nicht allein anhand seines Aussehens sicher zuordnen. Vielfach sind die faserförmigen Silikat-Minerale mit anderen Trägermaterialien oder Bindemitteln vermischt. Bei einem begründeten Verdacht schafft eine fachgerechte Materialprobe mit anschließender Laboranalyse Klarheit.

Asbesthaltige Materialien werden fachgerecht ausgebaut, sicher verpackt und über die dafür vorgesehenen Entsorgungswege abgegeben. Die Entsorgung wird dokumentiert.

Nächster Schritt

Lassen Sie uns den Befund klären.

Ein kurzer Anruf oder eine Nachricht genügt — wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einem Termin für die Erstbegehung.